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Bundesrat stimmt Energie-Einsparverordnung zu

Vom: 18-10-2013   Von: Jörg Ettmann

 

Der Bundesrat hat am Freitag der Energie-Einsparverordnung (EnEV 2014) zugestimmt – wenn auch nur mit einigen Auflagen. Für die Immobilienwirtschaft entscheidend ist, dass die energetischen Anforderungen für neugebaute Wohnungen in zwei Schritten um 25 % verschärft werden. Außerdem werden Energieeffizienzklassen für den Energieausweis eingeführt, der Energiebedarf von Gebäuden muss künftig bereits in Immobilienanzeigen angegeben werden. Die Immobilienverbände reagierten am Freitag prompt mit heftiger Kritik. „Die Sonntagsreden der Politiker, für mehr bezahlbare Wohnungen sorgen zu wollen, werden in der Realität ins Gegenteil verkehrt“, sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Neubauten werden sich nach Schätzungen seines Verbands um 8 % erhöhen. Auch der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) warnt vor einem Investitionshemmnis für den Neubau. „Immer schärfere Anforderungen treiben die Baukosten in die Höhe und machen den Neubau nicht nur von Wohn-, sondern auch von Nichtwohngebäuden unwirtschaftlich“, sagt Ulrich Höller, Vizepräsident des ZIA. Quelle: TD Mornung News