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RICS fordert Reform des Maklerrechts

Vom: 18-10-2013   Von: Jörg Ettmann

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) fordert von der neuen Bundesregierung eine Reform des Maklerrechts in acht Punkten. So sollten ein einheitlicher Fachkundenachweis und eine Haftpflichtversicherung für Makler obgligatorisch werden. Außerdem sollte gesetzlich festgelegt werden, dass Maklerverträge in Schrift- oder Textform abgefasst sein müssen. Als Voraussetzung für eine Provisionsforderung sollte neben dem eindeutigen Maklervertrag mit der provisionspflichtigen Partei auch die Zustimmung der anderen Partei vorliegen. Doppeltätigkeit soll nur dann erlaubt sein, wenn diese und die von beiden Seiten geforderte Provisionshöhe vorher schriftlich offengelegt wird und beide Parteien dieser Doppeltätigkeit zustimmen. Der Nachweis als alleinige Grundlage einer provisionspflichtigen Maklerleistung sollte nur dann möglich sein, wenn die provisionspflichtige Partei diesem vorher zugestimmt hat. Bei qualifizierten Alleinaufträgen sollen erfolgsunabhängige Honorare, Aufwendungsersatzansprüche und Verpflichtungen der Auftraggeber frei vereinbar sein. Für die Beauftragung von Untermaklern muss die Zustimmung des Auftraggebers eingeholt werden. Höhe und Modalität der Provision sollten frei vereinbar sein.

Quelle: TD Morning News